August/September 2020

August/September 2020

Die Sommerpause (mit unserer Schaufenster-Schoner-Dia-Schau) geht zu Ende.

Am Freitag, dem 21.08.20 ab 19:00 Uhr, beginnt wieder – mit Hygienekonzept und geltenden Abstandsregeln – die erste Ausstellung unter Corona-Regelungen.

Jede/r Einzelne hat die ganze Ausstellung für sich allein (mit Mund- Nasen-Schutz)! Draußen gibt’s Getränke und Gespräche mit den Künstlern, aber das wie immer an der frischen Luft und mit der bekannten Abstandsregelung. Eine Vernissagenfeier mit Eröffnungsrede kann es daher nicht geben, aber ein Einführungstext wird ausliegen.

Lutz Hülsen: DYAM

j3fm – Preisträger 2020

Atelier-Gemeinschaft „von-Alten-Allee“

Lutz Hülsen, Bernhard Lehmann, Klaus Lösche

Seit 2013 verleiht der Kunstraum j3fm den „Kunstpreis der Vorstands-Jury“.

Der Preis wird jährlich an Künstler/innen früherer j3fm-Ausstellungen vergeben. Mit dem Preis sollen die generelle künstlerische Position und die konkrete frühere Ausstellung als „besonders eigenständig und herausragend“ gewürdigt werden.

Der Preis wird erstmals an eine Atelier-Gemeinschaft verliehen.

Seit über 40 Jahren bilden die drei Künstler Lutz Hülsen, Bernhard Lehmann und Klaus Lösche eine Ateliergemeinschaft; seit 1981 in der von-Alten-Allee in Linden. Alle drei haben in den 70er Jahren an der FH Hannover Freie Kunst und Grafik – insbesondere bei Prof. Peter Redeker – studiert. Gegen den damaligen Trend haben sie sich vor allem intensiv mit allen Finessen der Druckgrafik beschäftigt und daraus ihre jeweils ganz eigene Sprache entwickelt.

Die Ausstellung beginnt am 21.08.20 um 19:00 Uhr

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen des „Zinnober-Wochenendes“ statt.

Öffnungszeiten:

Freitags 19:00 – 20:30

Sonntags 14:00 – 16:00

und nach Vereinbarung

Zinnober-Wochenende:

Samstag 05.09. 11:00 -19:00

Sonntag 06.09. 11:00 -19:00

Preisverleihung

Samstag 05.09. ab 17:30 – „Sekt + Selters“

Juli/August 2020

Juli/August 2020

Die Kunst bei j3fm macht Sommer-Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
den 24-Stunden-Schaufensterschoner. Er wird ausnahmsweise ohne den üblichen Eröffnungs-Umtrunk starten.
ab 17.Juli 19:00
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner
mit über 300 Ausstellungsfotos

Und nach der Sommerpause eröffnen wir wieder – mit Hygienekonzept, geltenden Abstandsregeln* und Vernissage mit besonderen Regelungen – die Ausstellung unserer diesjährigen Preisträger, am

Freitag, 21. August, 19:00
Ateliergemeinschaft von-Alten-Allee
Lutz Hülsen – Bernhard Lehmann – Klaus Lösche
bis 13. September

* jede/r Einzelne hat die ganze Ausstellung für sich allein! Aber draußen gibt’s Getränke und Gespräche.

aktueller Hinweis

aktueller Hinweis

Liebe Kunstinteressierte, liebe Betrachter,
der Kunstraum j3fm lebt durch die Kunst und durch Gemeinschaft. Keine Galerie zeigt so viele Ausstellungen im Jahr wie der Verein j3fm. Die Auswirkungen von Corona aber verändern alles. Unsere Vernissagen am 3. Freitag im Monat können wir zurzeit nicht durchführen. Wir werden nach der Sommerpause am 3. Freitag im August wieder für Sie und Euch da sein. Bleibt gesund, kommt gut durch die Zeit und genießt unser Schaufenster mit wechselnden Grafiken und Fotografien von KünstlerInnen aus den letzten Jahren. Diese Jahresgaben sind für 25 EUR zu erwerben. Mit dem Kauf einer Jahresgabe unterstützen Sie j3fm e.V.

März/April 2020

März/April 2020


Foto: Saskia Detering

 

Saskia Detering: Codëin

Keramik und Malerei

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung. „Codëin“ nennt sich die dritte Ausstellung im März 2020 mit Keramik und Malerei der in Hildesheim lebenden Künstlerin Saskia Detering.
Die Schmuck-, Keramik- und Metalldesignerin Saskia Detering findet ihren Zugang zur Malerei über ihre plastischen Arbeiten. Die Erfahrung der unterschiedlichen Kräfteeinwirkungen, konstruktiven Überlegungen und statischer Balance schaffen die Voraussetzung für ihr malerisches Werk.

Rätselhaft, voller Eigenleben und schöpferischer Unruhe ist ihre Malerei, die durch Schichtungen von Pappe, Sackleinen, Fasern und Gips angereichert ist. Hierbei entsteht eine unebene, bewegte, dichte organische Oberflächentextur, die sich wie ein Widerstreit aus Energie, Stoff und Materie zu einer Urform entwickelt wie in uralten Schöpfungsmythen.

Die Materialbilder von Saskia Detering aber sind entschlackt von mythologischer Staffage. Sie sind ästhetische Variationen des welterzeugenden Ineinanders von Chaos und Ordnung, mehr Reliefbild und Bild-Objekt. Darüber hinaus sind zum Teil groß dimensionierte Keramikobjekte mit skulpturaler Ausstrahlung zu sehen.

Saskia Detering ist 1978 in Göttingen geboren. Sie studierte zwischen 2001 und 2005 Metallgestaltung an der HAWK in Hildesheim bei Prof. Werner Bünck und Prof. Georg Dobler. Seit ihrem Diplom 2005 ist sie freischaffend in Hildesheim tätig.

Ausstellungsdauer: 20.03.2020 bis 12.04.2020
Angesichts der aktuellen Situation verzichten wir auf eine Vernissage.
Die Ausstellung kann rund um die Uhr durch unser großes Schaufenster betrachtet werden.
Die regulären Öffnungszeiten entfallen.

 

Die geplante Eröffnungsrede von Herrn Dr. Meyer ist hier zu lesen.

Februar/März 2020

Februar/März 2020


Christoph Rodde: Ein Dach für Anna S., Detail, 2016   Foto:Lisa Stagge




Christoph Rodde: paraisito

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung. „paraisito“ nennt sich die zweite Ausstellung des Jahres im Februar 2020 mit einer Installation aus Raumobjekten und Wandarbeiten des in Dresden lebenden Künstlers Christoph Rodde. Sie wird am Freitag, dem 21. Februar 2020 um 19 Uhr eröffnet.

Hannover ist Christoph Rodde noch aus Kindertagen in Erinnerung, vor allem aus Erzählungen seines Großvaters über die Fachwerkstadt vor der Kriegszerstörung. Ein Zeitungsartikel über das „Paradies in Bothfeld“ blieb ihm unvergessen und entwickelte sich zum gedanklichen Fundament für die aktuelle Ausstellung „paraisito“.

Christoph Rodde ist Objektkünstler, der mit einfachen Materialien, mit Papier, Karton, Wolle, Stoffen, Drähten und als Zeichner mit Blei, Filzstift und Tusche Lineamente und Strukturen formt. Zeichnen, das ist komplex. Es gibt eine Vorstellung im Kopf, die über die Bewegung der Hand auf dem Papier Gestalt annimmt und sich von der Linie als Verbindung zweier Punkte auf einer Oberfläche im lebendigen Prozess des Zeichnens bis zum räumlichen Körper oder als rhythmische Topografie wie eine Strichumgebung weiterentwickeln kann. Die Linie ist bei Rodde aber noch mehr: eine Naht, eine Stoßkante, der Schnitt durch ein Papier, ein gespannter Faden. Sind die Parameter festgelegt, entstehen die Raumzeichnungen in einem rhythmischen Prozess. Sie thematisieren Bewegung, Zeit, Spur und auch immer einen Zwischenraum, der mit gegensätzlichen Positionen aus Leichtigkeit und Schwere, Zeichnung und Objekt, Strich und Raum, Sprache und Material aufgeladen ist und sich zu einer komplexen Geschlossenheit zusammenfügt.

Christoph Rodde ist in Arnsberg im Sauerland geboren und studierte Anfang der 90er-Jahre Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim. 1993 wechselte er nach Dresden und begann ein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Fachklasse Prof. Ursula Sax, das er 1998 als Meisterschüler beendete. Seitdem ist Christoph Rodde als freier Künstler in Dresden tätig. Rodde ist seit 1996 international und bundesweit in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Ausstellungsdauer:  21.02.2020 bis 15.03.2020

Eröffnung:  Freitag, 21.01.2019 um 19.00 Uhr.

Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.