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Kategorie: zeichnungen

Januar/Februar 2020

Januar/Februar 2020

Susanne Eisermann: heck MECK

Sonntag 16.2.2020 Erweiterte Öffnungszeiten am letzten Ausstellungtag!
13.00-17.00 Uhr

Tuschemalerei und Zeichnung

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung.
„heck MECK“ nennt sich die erste Ausstellung im Januar 2020 mit Arbeiten der in Hildesheim lebenden Illustratorin und Künstlerin Susanne Eisermann.
Sie wird am Freitag, dem 17. Januar 2020 um 19 Uhr eröffnet.

Als eine typische Werbegrafikerin hat sich Susanne Eisermann nie verstanden. Sie ist auf vielen Feldern zwischen Kunst, Grafik und Illustration unterwegs,
zeichnet und malt Abstraktes und Figürliches, arbeitet an farbigen oder schwarz-weißen Fantasiefiguren und absonderlichen, nicht immer freundlichen Charakteren.
Skurrile Fratzen, Monster, Sonderlinge, Tiere und Phantasiewesen hat sie in ihrem Repertoire, gerne ein bisschen fies, grantelig und ironisierend.
Es sind figürliche Darstellungen aus Tusche, Tinte und Aquarellfarben.

Ein wichtiger Teilaspekt ihres Werks ist die Rolle des Zufalls bei der Bildfindung und -gestaltung.
Um dessen schöpferische Effizienz wussten schon die Surrealisten. Dabei waren sie längst nicht die Ersten:
Der Ratschlag des Renaissancemeisters Leonardo da Vinci, feuchte Flecken auf abblätterndem Putz als kompositorische Anregung zu nutzen, fand in vielen Künstlergenerationen Nacheiferer.
Bei Susanne Eisermann fließen die Farben, und in diesen Fluss baut sie Zufallsbewegungen ein, feine Strichwelten, ruckartige Bewegungen, absichtslos entstandene Flecken und Kratzspuren, Brüche, aus denen heraus sie dann die eigentlichen Figurationen entwickelt:
„Am liebsten durchgeknallt, oder ich mache sie durchgeknallt“, so Susanne Eisermann.
In ihren freien künstlerischen Arbeiten fängt sie eben nicht mit einem Bild im Kopf an, sondern das eigentliche Bild entwickelt sich erst im Prozess.

Susanne Eisermann ist in Lüneburg geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss einer Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin in Iserlohn
begann sie in den 90er -Jahren das Grafik-Design-Studium an der HAWK in Hildesheim mit dem Schwerpunkt „Experimentelles Malen und Zeichnen“.
Seit ihrem Diplom 2000 ist Susanne Eisermann freiberuflich als Designerin mit Schwerpunkt Illustration und Grafik tätig und seit 2009 als Künstlerin: Malerei, Illustration und Grafik.
Seit 2013 ist sie Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK Hildesheim).

Vernissage: Freitag, 17.1.2020, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17.1.- 16.2.2020
Öffnungszeiten:   Sonntag, 14.00-16.00 Uhr
Freitag, 19.00-20.30 Uhr

August/September 2019

August/September 2019

Eric Pina

Eric Pina: Der Andere

Einführung:  Prof. Dr. Andreas Schwengler

Pinas Œuvre kreist um die großen Fragen des mensch­li­chen Indi­vi­du­ums. Seine Inspiration zieht er aus einem breiten Spektrum verschiedenster kultureller Strömungen. Wenn Eric Pina Menschen beobachtet, dann bewegt er sich auf einem Feld der objektivierenden Wahrnehmung. Seine Figuren sind in Bewegung, sie sprechen mit Gesten zu uns und fordern uns zur Kommunikation heraus. Getragen wird jedes Porträt, auch in den Ansammlungen und Gruppierungen unterschiedlichster Typen, durch eine große Emotionalität, die sich auch in der Kleidung und ihrer Farbigkeit manifestiert. Eric Pina bewegt sich mit seinen Figuren in der Jetztzeit und macht Bilder von Menschen ohne sie dem voyeuristischen Blick freizugeben. Dass ihn dabei auch der Prozess des Zeichnens interessiert, also nicht nur das, was schon da ist, sondern ebenso das, was sich beim Zeichnen entwickelt, offenbart sich immer wieder in den abstrakten Verlaufsformationen, die der gegenständlichen Welt wie ein Mysterium gegenüberstehen.

Eric Pina ist in Thies in Senegal geboren. In den 90er Jahre begann er das Kunststudium an der „Ecole Nationale des Beaux-Arts“ in Dakar, Senegal und schloss seine Ausbildung an der „Ecole Supérieure d’Art de Mulhouse et de Haute-Alsace“ in Frankreich Diplôme National Supérieur d’Expressions Plastiques ab.

Er wurde 2009 wurde er in Hannover mit einer Gemeinschaftsausstellung zum ersten Mal bekannt. Es folgten 2012 und 2013 Einzelausstellungen im Stadtteilzentrum Nordstadt Bürgerschule und bei j3fm.
Eric Pina ist darüber hinaus international in Einzel- und Kollektivausstellungen in der Schweiz, in Kanada, Belgien und Frankreich vertreten.

Für seine künstlerische Begabung verleiht die Vorstandsjury Eric Pina am Samstag, den 31.8. um 17.30 Uhr den j3fm Kunstpreis.

Am Zinnoberwochenende ist die Ausstellung von 11.00 bis  19.00 Uhr geöffnet.
Sonst gelten die üblichen Öffnungszeiten:
Freitags 19.00-20.30
Sonntags 14.00-16.00

Mehr zum Künstler unter http://ericpina.com/deutsch.html

November/Dezember 2018

November/Dezember 2018

Jürgen Friede: Tagträume

Die Skulpturen des in der Wedemark lebenden und arbeitenden Künstlers Jürgen Friede  sind Objekte, die mit handwerklicher Perfektion gestaltet sind, raumgreifend, ein gekonnter Zusammenhang zwischen Material, Organischem, Architektonischen und Menschlichem. Sie tendieren in ihren Formen zu lebhafter Körperlichkeit und  Körpersymbolik. Da sind keine bereits existierenden Menschen dargestellt, sondern in Anreihungen und Überschneiden einzelne Körperteile und Elemente anderen Ursprungs. Eine metaphorische Haltung, ähnlich dem Surrealismus, nur ohne dessen Rückgriff auf unbewusste Vorgänge. Die Objekte Stein oder Kupferblech sind fein durchdacht und auf eine phantasievolle Weise geometrisch.
Skulpturen machen oder doch lieber Bilder, dazwischen sind Jürgen Friedes experimentelle Zeichnungen und collagenartigen Bleischnitte zu betrachten. Diese sind neben zwei Papierobjekten, farbigen Kupfertäfelchen und Zeichnungen aus Marokko in der Ausstellung zu sehen.
Seit 1981 ist Jürgen Friede in zahlreichen Ausstellungen und auf Bildhauersymposien im In- und Ausland vertreten. Jürgen Friede ist Gründungsmitglied und dann von 1999-07 künstlerischer Leiter des Kunstvereins Wedemark. Er lebt und arbeitet in Hannover und in der Wedemark.

Vernissage: Freitag, 16.11.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 16.11.2018-16.12.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Juni/Juli 2017

Juni/Juli 2017

Uve Mehr: und weniger ist mehr

Der Braunschweiger Künstler Uve Mehr präsentiert neben konkreten grafischen Arbeiten Objekte, die auf einem gemeinsamen Grundkonzept mit strikten Regeln basieren. Ausgangspunkt für die Gestaltung ist die Reihe 2-4-1-3, wobei die Zahlen Platzhalter für Relationen sind. Uve Mehr interessiert sich für die Sehgewohnheiten des Betrachters, die einem Reflex der Balance und der Ordnung folgen in der für ihn typischen Formensprache mit Referenzen zur Minimal Art.

Uve Mehr lebt und arbeit in in Braunschweig. Er ist geboren in Föhrden-Barl. Nach seinem Studium der Malerei und des Designs an der Muthesius Hochschule in Kiel, studierte er bis 1975 am Fachbereich Experimentelle Umweltgestaltung der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit 2014 ist Uve Mehr Mitglied im BBK Braunschweig.

Ausstellung vom 16.06. – 9.07. 2017
Vernissage: Freitag, 16.06.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Februar/März 2017

Februar/März 2017

Cédric Payri: Neue Blätter

Zeichnungen, Radierungen und Malereien

Der Prozess der Zeichnens ist sein Thema. Ihn interessiert nicht das, was schon da ist, sondern das, was beim Zeichnen passiert. Dass dabei immer wieder Figuratives entsteht, auch menschliche Gesichter, das liegt sicherlich im Kern des Mediums Zeichnung verborgen.
Die Arbeiten von Cédric Payri, dazu zählen auch die Radierungen und Tuschemalereien, sind Materialisierungen von Zeit. Sensibel  führt er uns das Zeichnen als Prozess, als eine Variation von Erinnerungen und dem Nachdenken darüber vor: einfach, direkt, spontan und unmittelbar.
Seine Blätter wirken unkonventionell und undogmatisch, aber unbedingt authentisch. Das Eigenleben der Linie zu entfalten und jede Form mit definierter Klarheit auf unterschiedlichen Formaten zu umreißen, damit sich diese selbst über ganze Räume, über Wände bis zur Decke ausbreiten können –  das sind Meditationen, die Einsamkeit, Stille und Sammlung voraussetzen.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17.02.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 17.02.2017 bis 12.03.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr