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Kategorie: performance

September/Oktober 2019

September/Oktober 2019

 

Jeanne Hamilton:  Two Figures


Malerei, Collage und Performance

Die in Chicago ausgebildete Hamilton ist auf vielen künstlerischen Feldern unterwegs: Malerei, Performance, Collage und Text. Gender, Identität, Körperwahrnehmung und Erinnerung sind ihre Themen.

Sie interessiert sich, so Hamilton, „ für die Offenbarung durch Kunst, indem ich das Private in die Öffentlichkeit bringe, um es anzuerkennen und zu akzeptieren oder zu verändern.“

Wovon erzählen Ihre beiden Figuren? Als prägnante Metapher beschreiben sie zwei separate, eigenständige Personen, die aber in Beziehung zu einander stehen, zum anderen einen zwiespältigen Menschen, ein geteiltes Individuum, das zwischen dem Inneren und dem Äußeren schwebt und dennoch gegen diese Unterscheidung kämpft. Diese Grenze(n) zwischen den mitteilbaren und den unmittelbaren, nicht mitteilbaren Dingen interessieren Jeanne Hamilton.
Die Gemälde und Collagen sind ihr Versuch, dem anderem und dem Andersartigem näher zu kommen. Die Vorstellungen von dieser Nähe können sehr heftig sein und sind ein Bestandteil ihres künstlerischen Prozesses, dem sie mit gestischer Spontaneität begegnet.

Jeanne Hamilton ist in Washington D.C. geboren und in Memphis (USA) aufgewachsen. Am School of the Art Institute of Chicago (B.F.A.) studierte sie Kunst (Malerei, Fotografie, Performance) und Gender Studies an der Central European University, Budapest (M.A.) Seit 2003 lebt und arbeitet Jeanne Hamilton außerhalb der USA, seit 2008 in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Amsterdam, Berlin, Bukarest, Chicago, Hannover, Memphis und Wien gezeigt.

 

Ausstellung vom 20.09.2019 bis 13.10.2019
Vernissage: 20.9.2019, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Sonntag, 14-16 Uhr
Freitag: 19-20.30 Uhr
Die Künstlerin ist  anwesend

Mai/Juni 2019

Mai/Juni 2019


Foto: Ali Altschaffel

 

Mobile Skulpturen.
Daniel Folwatschni und Hans Kreis.

Ausstellung bei j3fm mit mobiler Aktion
in der Innenstadt von Hannover.

Der Braunschweiger Künstler Daniel Folwatschni ist Maler, Konstrukteur und Monteur. Seit den 80er Jahren baut er neben seinem malerischen Werk an kinetischen Objekten, Kleinplastiken und mobilen Skulpturen, die er zum Teil selbst bewegt – mal liegend, mal stehend, schwimmend, versteckt oder aber auch sichtbar. Diese großen Objekte sind aus Stahl, kombiniert mit Fundstücken aus Eisen, kontrastiert mit natürlichen Materialien wie Wachs, Stoff, Pergament, Holz und Gummi. In ihrer wuchtigen, aber technisch versierten Konstruktion gleichen sie prähistorischen Fahrzeugen, mobilen Maschinenwesen, die die amorphe Natur kristallisieren.
Folwatschni zeigt, dass uns die Maschine nicht von der Natur getrennt hat, sondern mit ihm erleben und entdecken wir eine neue, eine ungeahnte Natur. Diese Konstruktionen hinterfragen die Zweckmäßigkeit der Maschine und eröffnen eine Dimension, Material umgewertet und experimentell zu erfahren.

In Zusammenarbeit mit dem Goldschmied Hans Kreis entstand in Veltheim am Elm eine erste naturalistische Figuration aus Stahl, die lebensgroße Skulptur eines Pferdes. Mit einer Räder-Plattform unter den eisernen Hufen wird dieses Ross mobil. Wie ein riesengroßes Spielzeug wird es mit der Hand gezogen und erinnert dabei mit seinen glänzenden Metallplatten, die das zum Teil mit Stroh gestopfte Pferdeskelett aus rauen Metallstreben ummanteln, an einen archaischen Körper, an ungebändigte Kraft, an Proportion, Dynamik und vollkommene Balance.
In den bewegten Aktionen, die Daniel Folwatschni und Hans Kreis über Land gemacht haben, wird sichtbar, dass die gestaltete Natur eine Ruhe der Natur ist, eine, die trotz ungeheure Spannungen eine gleichmäßige Rotation in sich birgt.
Dass dies auch in den urbanen Räumen einer Großstadt funktioniert, das macht die mobile Aktion am Freitag, den 17. Mai unmittelbar vor der Eröffnung im Kunstraum j3fm deutlich.

Sie alle sind eingeladen mitzugehen, zu schauen und zu erleben.
Start ist um 17.30 Uhr am Waterlooplatz, Ecke Am Schützenplatz. Wer sich erst später mit anschließen möchte, folge der Route vorbei am Leineschloss, Karmarschstraße, Kröpcke, Ernst August Platz, Bahnunterführung/ListerMeile, unter der Raschplatzhochstraße hindurch weiter auf der Lister Meile bis zur Celler Straße/Jakobistraße und gegen 19 Uhr zur Endstation Kunstraum j3fm/Kollenrodtstraße 58b.

Daniel Folwatschni ist 1961 in Braunschweig geboren und in Wolfsburg aufgewachsen. In den 80er Jahren studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig Freie Kunst und engagierte sich in der Künstlergemeinschaft der Galerie KK in Braunschweig. Daniel Folwatschni lebt und arbeitet in Braunschweig und ist seit 1983 mit zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie mit Aktionen in Berlin, Dresden, Köln, Hannover und im Braunschweiger Raum vertreten.
Der Goldschmied Hans Kreis ist Künstler und Metallgestalter. Er arbeitet seit 1985 in seinem Atelier auf dem Rittergut in Luklum.

Vernissage: Freitag,  17.5.2019   , 19.00 Uhr
Beginn der Aktion: 17.30
Ausstellung: 17.5.2019 bis 16.6.2019
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

März/April 2012

März/April 2012

angela straube: der moment des erscheinens des kesselgeistes
installation+performance

ausstellungsdauer: 16. 3. 2012- 15.4. 2012
vernissage: 16. 3. 2012, 19 h
öffnungszeiten: freitags 19- 20.30h, sonntags 14- 16h

die suche nach dem märchenhaften im alltagsgegenstand.
hier zitiert ein wasserkessel das märchen von aladin und der wunderlampe.
statt opulenz wird der traum vom wünschendürfen weitestgehend auf farbe
und textiles Material reduziert.

sonntags werden märchen vorgelesen.

nachlese: