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Kategorie: druckgrafik

September/Oktober 2020

September/Oktober 2020

Dietrich Leuchtenberger: Zeichnungen.Grafik

„Zeichnungen.Grafik.“ nennt sich die zweite Ausstellung nach der Sommerpause mit Arbeiten des in Hannover lebenden Künstlers und Kunstpädagogen Dietrich Leuchtenberger. Sie ist ab Freitag, den 18. September 2020 zu sehen.

Bleistift, Tusche, Kohle, Papier sind die Materialien, mit denen Dietrich Leuchtenberger arbeitet. Wenn er die Natur beobachtet, dann bewegt er sich auf einem Feld außerhalb der objektivierenden Wahrnehmung. Die Materie der Dinge dient ihm  als Ausgangspunkt für seine Introspektion, denn die Formen auf seinen Handzeichnungen, Radierungen und Tuschätzungen sind nicht unbedingt die sichtbaren Dinge, sondern ihre abstrakte Qualität, ihre Dichte und Reduziertheit, Monumentalität aber auch ihre Emotionalität. Zugleich haben seine Arbeiten etwas Analytisches, so als wolle Leuchtenberger sich nicht nur auf ihre Zufälligkeit im Prozess des Arbeitens verlassen.

Leuchtenberger trifft seine Entscheidungen immer mit dem Anspruch der Komposition und der Konstruktion. Die Qualität der Form und der Aspekt der direkten Gestaltung interessiert ihn. In seinen Arbeiten verwischen sich Grenzen zwischen der objektiven und der imaginären Struktur.

In seinen Zeichnungen und druckgrafischen Arbeiten zum literarischen Werk von Franz Kafka dagegen wird die Bildsprache figurativer und richtet sich ganz auf das Sichtbarmachen der Empfindungen und geistigen Bezüge.

Dietrich Leuchtenberger studierte Anfang der sechziger Jahre Kunstpädagogik an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in West-Berlin. Fred Thieler und Werner Volkert sind seiner Lehrer. 1966 war er Meisterschüler für Malerei bei Volkert. Nach seinem Referendariat arbeitet Dietrich Leuchtenberger bis 2001 als Kunstlehrer an der Schillerschule in Hannover.

Eröffnung: 18.09.2020 19.00 Uhr
Einführung: Leiv Donnan
Ausstellung vom 18.09.2020 bis 11.10.2020

Öffnungszeiten: Freitag: 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntag: 14.00 bis 16.00 Uhr

Die Ausstellung findet unter den bekannten Regelungen angesichts der Corona-Pandemie statt:
Abstand halten, einzeln in den Ausstellungsraum eintreten, Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

August/September 2020

August/September 2020

Die Sommerpause (mit unserer Schaufenster-Schoner-Dia-Schau) geht zu Ende.

Am Freitag, dem 21.08.20 ab 19:00 Uhr, beginnt wieder – mit Hygienekonzept und geltenden Abstandsregeln – die erste Ausstellung unter Corona-Regelungen.

Jede/r Einzelne hat die ganze Ausstellung für sich allein (mit Mund- Nasen-Schutz)! Draußen gibt’s Getränke und Gespräche mit den Künstlern, aber das wie immer an der frischen Luft und mit der bekannten Abstandsregelung. Eine Vernissagenfeier mit Eröffnungsrede kann es daher nicht geben, aber ein Einführungstext wird ausliegen.

Lutz Hülsen: DYAM

j3fm – Preisträger 2020

Atelier-Gemeinschaft „von-Alten-Allee“

Lutz Hülsen, Bernhard Lehmann, Klaus Lösche

Seit 2013 verleiht der Kunstraum j3fm den „Kunstpreis der Vorstands-Jury“.

Der Preis wird jährlich an Künstler/innen früherer j3fm-Ausstellungen vergeben. Mit dem Preis sollen die generelle künstlerische Position und die konkrete frühere Ausstellung als „besonders eigenständig und herausragend“ gewürdigt werden.

Der Preis wird erstmals an eine Atelier-Gemeinschaft verliehen.

Seit über 40 Jahren bilden die drei Künstler Lutz Hülsen, Bernhard Lehmann und Klaus Lösche eine Ateliergemeinschaft; seit 1981 in der von-Alten-Allee in Linden. Alle drei haben in den 70er Jahren an der FH Hannover Freie Kunst und Grafik – insbesondere bei Prof. Peter Redeker – studiert. Gegen den damaligen Trend haben sie sich vor allem intensiv mit allen Finessen der Druckgrafik beschäftigt und daraus ihre jeweils ganz eigene Sprache entwickelt.

Die Ausstellung beginnt am 21.08.20 um 19:00 Uhr

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen des „Zinnober-Wochenendes“ statt.

Öffnungszeiten:

Freitags 19:00 – 20:30

Sonntags 14:00 – 16:00

und nach Vereinbarung

Zinnober-Wochenende:

Samstag 05.09. 11:00 -19:00

Sonntag 06.09. 11:00 -19:00

Preisverleihung

Samstag 05.09. ab 17:30 – „Sekt + Selters“

März/April 2018

März/April 2018

Reiner Nötzold: Radierungen

In eine Kupferplatte ätzt die Säure linienhafte Gräben, reißt eine Stahlnadel schmale Furchen, gräbt eine Flex ihre Spuren. Hier hinein wird Farbe gerieben und unter der Presse ins feuchte Papier gedruckt. Das ist Radierung.
So entstehen unter der Hand von Reiner Nötzold Linien ganz unterschiedlicher Qualitäten. Feine Schraffuren, die sich bis zur schwarzen Fläche verdichten können, aber auch kraftvolle Linien mit eigenem Duktus.
Reiner Noetzold kommt von der Zeichnung. Skizzen, Scribbles füllen sein Notizbuch. Was ihn dabei letztlich interessiert ist nicht der Gegenstand, sondern das eigene Recht des Bildes und die Strukturen, die seine Linien schaffen.
Dabei können aus der Hand des Zeichners Formen entstehen, die Assoziationen wecken. Reiner Noetzold lässt das zu, spielt vielleicht damit, aber das ist nicht sein eigentliches Ziel – sondern die innere Logik des Bildes.
Reiner Noetzold hat Architektur studiert. Nach langem Nebeneinander von Kunst und Beruf arbeitet er seit 2010 als freier Künstler.

Vernissage: Freitag, 16.03.2018, 19.00 Uhr
Einführung: Petra Plate
Ausstellung: 16.03.2018-15.04.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

April/Mai 2017

April/Mai 2017

 

Pablo Hirndorf: Strohdruck und Installation

Immer mehr Großstädter holen sich heute mit Urban Gardening und dem Kauf regionaler Bioprodukte ein Stück Natur in ihr urbanes Leben zurück. Die Verbindung zum Landleben zählt gerade für junge Menschen in den Städten zu den elementaren Grundbedürfnissen.
Dieses tiefe Interesse an der Natur und das Leben mit ihr hat der Künstler Pablo Hirndorf über die Jahre zu einem ästhetischen Gesamtkunstwerk aus malerischen, installativen,  und Land-Art-Projekten zusammengeführt. Landwirtschaftliche und natürliche Rhythmen begleiten seine Arbeiten.
Zeitgleich mit den landwirtschaftlichen Erntearbeiten auf den umliegenden Feldern zwischen Weser und Aller entstehen beispielsweise seine Strohdruckarbeiten. Die rund 200 kg schweren Strohrundballen, die nach der Getreideernte aus dem geschnittenen Stroh mehrfach gewickelt werden, sind Grundlage für seine farbigen Drucke auf Stoffen unterschiedlicher Größen.
Die Ballen werden dabei mehrschichtig mit Acryl-Farben getränkt, lasiert und über weite Stoffbahnen gerollt: Inspiriert und beeinflusst von den Tönen des Himmels, den Farben der Maschinen, den Farben der Landschaft bei gleißendem Sonnenlicht, Erntestaub, oder Morgendunst.
Temperatur, Luftfeuchte und Sonneneinstrahlung prägen dabei nicht nur seine Arbeiten, sondern Hirndorf betrachtet diese Arbeit in enger Verbindung zur Landwirtschaft. Die Form des maschinell erzeugten Strohrundballens kann dabei als Symbol für den Kreislauf aus Wachstum und Ernte betrachtet werden.

Pablo Hirndorf ist 1963 in Altenbücken geboren. 1992 beendet er das Studium der Freien Kunst mit einem Meisterschülerabschluss an der FH Hannover. Er ist überregional in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und arbeitet im privaten, öffentlichen- und kirchlichen Raum. 2007 erhielt Pablo Hirndorf für sein künstlerisches Schaffen im Landkreis Nienburg den Großen Kunstpreis der Neuhoff-Fricke-Stiftung.

Ausstellung vom 21.04. – 14.05. 2017
Vernissage: Freitag, 21.04.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Zur Eröffnung spricht Bert Strebe.

Februar/März 2017

Februar/März 2017

Cédric Payri: Neue Blätter

Zeichnungen, Radierungen und Malereien

Der Prozess der Zeichnens ist sein Thema. Ihn interessiert nicht das, was schon da ist, sondern das, was beim Zeichnen passiert. Dass dabei immer wieder Figuratives entsteht, auch menschliche Gesichter, das liegt sicherlich im Kern des Mediums Zeichnung verborgen.
Die Arbeiten von Cédric Payri, dazu zählen auch die Radierungen und Tuschemalereien, sind Materialisierungen von Zeit. Sensibel  führt er uns das Zeichnen als Prozess, als eine Variation von Erinnerungen und dem Nachdenken darüber vor: einfach, direkt, spontan und unmittelbar.
Seine Blätter wirken unkonventionell und undogmatisch, aber unbedingt authentisch. Das Eigenleben der Linie zu entfalten und jede Form mit definierter Klarheit auf unterschiedlichen Formaten zu umreißen, damit sich diese selbst über ganze Räume, über Wände bis zur Decke ausbreiten können –  das sind Meditationen, die Einsamkeit, Stille und Sammlung voraussetzen.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17.02.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 17.02.2017 bis 12.03.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr