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Autor: Abel Dewitz

September/Oktober 2018

September/Oktober 2018

Laleh Barzegar: Farbe & Form

Laleh Barzegar ist eine iranische Filmerin, die sich in den letzten Jahren immer mehr der Malerei widmet. Erst dem Gegenständlichen und dann immer mehr der gegenstandslosen Malerei. Ausgehend von der sinnlichen Wahrnehmung spürt Laleh Barzegar der Formfrage nach, die für sie auf dem Verhältnis primärer Grundformen wie Dreieck, Quadrat und Linie zum Raum basiert. Es ist eine flächige, geometrische Malerei mit harten Kanten und scharf gegeneinander abgegrenzten Farbaufträgen. Es sind belebte, sinnliche Farbkompositionen, die sich auch in ungewöhnliche Flächenmuster auflösen. Sie erinnern an die frühen Jahre des Bauhauses, an die Linien, Raster und Dreiecke und geometrischen Konstruktionen der Schüler von Wassily Kandinsky und Johannes Itten.

Parameter wie Bildkomposition, Bewegung, Farbe, Licht und Rhythmus bestimmten auch die experimentellen Ansätze zum abstrakten Film. In der Montagelogik ihrer Bilder liegt möglicherweise unterbewusst die Einbeziehung von Raum und Zeit als eine Formensuche für einen neuen Film.

Laleh Barzegar ist 1980 in Teheran geboren. Nach einer Ausbildung im Fach Filmregie und eines Besuchs eine Autorkurs in Teheran folgt 2005 der Bachelorabschluss im Fach Filmregie an der Sureh – Universität in Teheran. Von 2005 bis 2008 unterrichtet Barzegar im Jugend-Cinema-Verein in Teheran. 2009 veröffentlicht sie das Kurzgeschichtenbuch „Liebe Frau“.
Seit 2007 ist sie Mitglied des iranischen Kurzfilmregisseure-Vereins. 2015 wechselt sie nach Köln und absolviert das Regiestudium an der Kunsthochschule für Medien Köln mit ihrer Abschlussarbeit, dem Kurzfilm „Ich, Leili“.

Vernissage: Freitag, 21.09.2018, 19.00 Uhr
Einführung: Ute Maasberg
Ausstellung: 21.09.2018-05.10.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

April/Mai 2018

April/Mai 2018

Susanne Salzbrunn: Possibilities

Fotografie, Zeichnung, Malerei und Radierung sind die künstlerischen Ausdrucksmittel von Susanne Salzbrunn. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit den Themen: Mensch, Körper, Natur. Ihre aktuelle Ausstellung „Possibilities“ zeigt uns mit  vielfältigen fotografischen Darstellungen von historischen Puppenköpfen und – körpern eine Vorliebe für die Kunst des Barocks. Diese Puppen erinnern an Putten, die in der Kunst des Barock als des Schutzengel des Menschen dienten. Diese kleinen, dickbackigen und unbekleideten Kinder mit Flügeln beleben den Himmel über uns. Als barockes Original vermitteln sie das Dasein zwischen Himmel und Erde und das religiöse Leben zwischen den Sphären. Heute sind sie eher Ausdruck des Kommerzes und des Kitsches. Genau diese Transformationen zwischen Schönheit, Kitsch, Innig- oder Leichtigkeit, Empfinden und Erinnerung interessieren Susanne Salzbrunn. Anstelle den Fokus auf die figurative Plastizität der fein bemalten Köpfe zu setzen, eröffnet sie uns in irritierenden Experimenten unterschiedliche Wahrnehmungsebenen.

Susanne Salzbrunn studierte Kunst und Kunstpädagogik an der Universität Paderborn und wurde nach dem Abschluss mit dem Molino-Winkler-Stipendium der Woldemar Winkler-Stiftung ausgezeichnet. Salzbrunn ist langjähriges Mitglied der Künstlergemeinschaft „Künstler für Europa“. Seit 2015 lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Hannover und ist mit Einzel- und Gruppenausstellung in Hannover und Region sowie in überregionalen und internationalen Ausstellungen vertreten.

 

Vernissage: Freitag, 20.04.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 20.04.2018-13.05.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Februar/März 2018

Februar/März 2018

Uschi Zeidler: Leuchtkraft

Wie lässt sich Farbe richtig sehen und wie kann ich sie richtig sichtbar machen?
Diese Frage treibt die hannoversche Malerin Uschi Zeidler um. Farben, die wie gefärbte und poröse Erden geschichtet sind, lassen ihre Bilder wie Farbfelder erscheinen. Aus ihrer organischen Anmutung heraus entwickeln sich abstrakte Farben von selten gesehener Leuchtkraft, wie eine archaisch anmutende Formen- und Weltenstehung.
Es sind Bilder, die wohl als Formen lesbar sind und doch  die Farbe an sich zum Inhalt haben, also Ton, Helligkeit, Harmonie und Kontrast. Es ist die Ambivalenz zwischen Spontaneität und Bewusstsein, zwischen schöpferischem Einfall, Experiment und gezieltem Eingriff, zwischen Zufall und Ordnung, das die aktuelle Malerei der Künstlerin ausmacht.

Uschi Zeidler nimmt in ihren Arbeiten Bezug auf elementare Naturphänomene, die aus den explosiven Energien eines formlosen Wirbels eben erst Gestalt annehmen. Sie offenbart uns die Grenzenlosigkeit und Allmacht der Natur, ihre unbändige Kraft, die uns Schrecken lehrt, aber vor allem auch ihre Schönheit.
Uschi Zeidler ist auch als Bildhauerin tätig und präsentiert in der Ausstellung auch eine ihrer anorganischen Plastiken.

Vernissage: Freitag, 16.02.2018, 19.00 Uhr.
Ausstellung: 16.02.2018-11.03.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

August/September 2017

August/September 2017

 

 

Birgitta Martin: ausgewachsen
Wie schon bei Birgitta Martins erster Ausstellung in dieser Galerie im Jahr 2009 ist der kleine Raum vollständig beschrieben, diesmal jedoch nicht durch aus der Bewegung erstellte Kohlespuren, vielmehr mit QR-Codes, die den Raum auf völlig andere Weise in Schwarz-Weiß erfahren lassen. Den QR-Codes hinterlegt sind Fotos, Webseiten, Filme, Geschichten über die Auswirkungen des Wirtschaftswachstums und ebenso Aktionen und Lebensweisen, die sich gegen die Zerstörung und Ausbeutung der Erde und ihrer BewohnerInnen stellen, für ein gutes Leben für Alle. So lädt die Ausstellung ein, sich auf Entdeckungsreise zu begeben und die Bibliothek hinter den QR-Codes zu erschließen. Deshalb ist es hilfreich, ein Mobiltelefon mitzubringen mit einer App zur Decodierung der Codes, zum Beispiel Lightning-QR.

Vernissage: Freitag 18.8.2017, 19.00 Uhr
Einführung: Stephanie Ristig-Bresser
Öffnungszeiten: Freitags 19.00-20.30 und Sonntag 14.00-16.00 Uhr
Dauer: 18.8.- 10.9.2017

Aktionen
Zinnober-Wochenende: 1. September bis 3. September 2017
dann Erweiterte Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 16 bis 21 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr
Verleihung des Kunstpreises j3fm: Samstag, 2.9. um 18:30 Uhr
Letzter Ausstellungstag: am Sonntag, dem 10. September können die BesucherInnen ihren Lieblings-QR-Code mitnehmen und als Geschenk eine (kleine) Veränderung in ihrem Leben vornehmen und diese der Künstlerin nach Ablauf eines Monats mitteilen – und so ihren Beitrag an der großen Veränderung sichtbar machen.

Juli/August 2017

Juli/August 2017

 

Die Kunst bei j3fm macht Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner wird mit einem Umtrunk eingeweiht.
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 21.7.2016 um 19.00 dabei zu sein,
wenn der Schalter unserer Diashow umgelegt wird.