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Autor: Abel Dewitz

Januar/Februar 2021

Januar/Februar 2021

Eine Ausstellung unter besonderen Umständen:
Eine Vernissage mit Rede, Sekt und Selters gibt es nicht. Der Raum, den man sonst zum Gespräch mit dem Künstler betreten konnte, ist geschlossen.
Trotzdem wird es die erste Ausstellung im Jahr 2021 geben. Es gibt sie sogar doppelt.
Die Arbeiten von R.F. Myller werden durch unser großes Fenster gut zu sehen sein. Weil der Eindruck des Originals nicht zu ersetzen ist, möchte wir das allen sehr ans Herz legen.
Zusätzlich veröffentlichen wir  hier eine Seite mit einem virtuellen Rundgang und zusätzlichen Informationen .

R.F. Myller: 49 Portraits

R.F. Myller: Mindestens 48 Portraits

Fotos aus Zeitschriften und Magazinen bilden die Arbeitsgrundlage für den hannoverschen Künstler und Maler R.F. Myller. Hier bei j3fm sind es vor allem Frauenporträts, die ihn zu kleinteiligen Formaten inspiriert haben.
Sie folgen keiner Chronologie, keinem System, auch keinem Stil, ihre Koexistenz ist ohne Konflikt, ihre Inszenierung ist friedlich, farbig. Es ist, als gebe er den Frauen ihre Geschichte zurück, damit ihr Leben nicht vergessen wird.

15.01.2021 bis 14.02.2021
ganztägig am Schaufenster und online  hier.

Dezember 2020

Dezember 2020


j3fm startet die
Jahresend-Täuschung
Schaufensterinstallation

Alles ist anders in diesem Jahr? Nein, nicht alles! Es ist wieder so weit:
Am Freitag, den 18.12.2020, starten wir wie jedes Jahr unsere berühmte Jahresend-Täuschung.
Auf einen Umtrunk aus diesem Anlass verzichten wir natürlich. Der Jahresgabenverkauf findet
dieses Jahr online statt. Schauen Sie sich auf https://www.j3fm.de/jahresgaben/ unser Angebot an und schreiben Sie uns eine mail an info@j3fm.de, wenn Sie ein Exemplar bestellen möchten.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal allen ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Brenndauer: ab 18.12. – bis ins neue Jahr
Vernissage: fällt aus
Schauzeiten: ganztägig, 20 Std.

 

November/Dezember 2020

November/Dezember 2020

Ab ersten November gelten aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation neue Regeln. Die Eröffnung der mit Kerstin Günther geplanten Ausstellung muss daher ausfallen. Wir hoffen, diese Ausstellung im Frühjahr 2021 nachzuholen.
Bis wir im Dezember unsere gewohnte Schaufensterinstallation, die Jahresend-Täuschung, starten, wird weiterhin die Ausstellung von Gerrit Morton Keller bis zum 13.12.2020  zu sehen sein – allerdings nur durch das Schaufenster.

Oktober/November 2020

Oktober/November 2020

Gerrit Morten Keller: Werkschau 2020

Die „Werkschau 2020“ mit Arbeiten des Künstlers Gerrit Morten Keller ist die erste Kooperation mit dem Studiengang Experimentelle Gestaltung der Hochschule Hannover. „First Flush“ nennt sich diese Kooperation, mit der sich jedes Jahr Studenten des Studiengangs vorstellen. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 16.10. 2020 von 17.00 bis 21.00 Uhr.
Die Farbe Schwarz steht im Zentrum der Bilder und Objekte des Künstlers Gerrit Morten Keller. Seine nicht-gegenständlichen Arbeiten sind wie Werkzeuge des Denkens. Diese Bestimmung seiner Malerei und Objekte bezieht sich weniger auf den fertigen Zustand, sondern vor allem auf den Prozess ihrer Entstehung. Analog zur Natur des Denkens, dessen Ausgang ungewiss ist, lässt sich der Künstler in der Wahl seiner Mittel und Techniken frei leiten, nur die Farbe bleibt konstant. Hier geht es nicht um spirituelle Selbsterfahrung, sondern um die Qualitäten von Strukturen im Auftrag von Farbe und Material. Das Auge des Betrachters verliert sich in imaginären Tiefenräumen und Stofflichkeiten der Farbe Schwarz, die wie in alchimistischen Prozessen eingebunden ist in die Bildräume. Die Farbe definiert keine Figuren, keine Körper, nicht den illusionistischen Raum. Dennoch ist sie voller Ausdrucksmöglichkeiten, teils Bild, teils Relief. Es ist, als wirkten Hitze, Regen, Staub auf die Oberflächen der Bildgründe ein wie Abdrücke eines Augenblickzustandes der Natur oder eines industriellen Schmelzvorganges. Wie Zeichen eines atmosphärischen Ereignisses werden divergierende und polare Kraftfelder spürbar. Die all-over-Strukturen aber sind so angelegt, dass die Bilder und Objekte in einem spannungsreichen Gleichgewicht bleiben. Dies ist jene Ebene der Bildwelt , die Hoffnung vermittelt, weil sie eben stabil ist, also verlässlich und spannungsreich. .

Gerrit Morten Keller ist in Essen geboren und studiert seit 2018 an der Hochschule Hannover im Studiengang Experimentelle Gestaltung. Er lebt und arbeitet als Bildender Künstler in Hannover.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 16.10.201 von 17.00 bis 21.00 Uhr.

Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Sondertermin: Künstlergespräch am 25.10. um 16.00 Uhr

Das Gespräch findet im Hinterhaus der Galerie statt. Unter Beachtung der Corona-Regelungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen und die Platzzahl ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung an info@j3fm.de erforderlich.

Wichtiger Hinweis:
Da unter den geltenden Regelungen immer nur eine Person (bzw. ein Haushalt) den Ausstellungsraum betreten kann, haben wir die Öffnungszeit am Eröffnungstag verlängert. So können Wartezeiten vermieden werden, wenn sich die Besucher auf die gesamt Öffnungszeit verteilen. Bitte denken Sie an die Mund-Nasen-Bedeckung in und vor dem Ausstellungsraum.

September/Oktober 2020

September/Oktober 2020

Dietrich Leuchtenberger: Zeichnungen.Grafik

„Zeichnungen.Grafik.“ nennt sich die zweite Ausstellung nach der Sommerpause mit Arbeiten des in Hannover lebenden Künstlers und Kunstpädagogen Dietrich Leuchtenberger. Sie ist ab Freitag, den 18. September 2020 zu sehen.

Bleistift, Tusche, Kohle, Papier sind die Materialien, mit denen Dietrich Leuchtenberger arbeitet. Wenn er die Natur beobachtet, dann bewegt er sich auf einem Feld außerhalb der objektivierenden Wahrnehmung. Die Materie der Dinge dient ihm  als Ausgangspunkt für seine Introspektion, denn die Formen auf seinen Handzeichnungen, Radierungen und Tuschätzungen sind nicht unbedingt die sichtbaren Dinge, sondern ihre abstrakte Qualität, ihre Dichte und Reduziertheit, Monumentalität aber auch ihre Emotionalität. Zugleich haben seine Arbeiten etwas Analytisches, so als wolle Leuchtenberger sich nicht nur auf ihre Zufälligkeit im Prozess des Arbeitens verlassen.

Leuchtenberger trifft seine Entscheidungen immer mit dem Anspruch der Komposition und der Konstruktion. Die Qualität der Form und der Aspekt der direkten Gestaltung interessiert ihn. In seinen Arbeiten verwischen sich Grenzen zwischen der objektiven und der imaginären Struktur.

In seinen Zeichnungen und druckgrafischen Arbeiten zum literarischen Werk von Franz Kafka dagegen wird die Bildsprache figurativer und richtet sich ganz auf das Sichtbarmachen der Empfindungen und geistigen Bezüge.

Dietrich Leuchtenberger studierte Anfang der sechziger Jahre Kunstpädagogik an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in West-Berlin. Fred Thieler und Werner Volkert sind seiner Lehrer. 1966 war er Meisterschüler für Malerei bei Volkert. Nach seinem Referendariat arbeitet Dietrich Leuchtenberger bis 2001 als Kunstlehrer an der Schillerschule in Hannover.

Eröffnung: 18.09.2020 19.00 Uhr
Einführung: Leiv Donnan
Ausstellung vom 18.09.2020 bis 11.10.2020

Öffnungszeiten: Freitag: 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntag: 14.00 bis 16.00 Uhr

Die Ausstellung findet unter den bekannten Regelungen angesichts der Corona-Pandemie statt:
Abstand halten, einzeln in den Ausstellungsraum eintreten, Mund-Nasen-Bedeckung tragen.