Oktober/November 2019

Oktober/November 2019

Kirsten Wrona: Malerei

Kirsten Wrona liebt es kräftig. Ihre ungegenständliche Malerei ist intensiv leuchtend farbig und sie ist voller Dynamik. Schwarze Flächen werden mit Pink, Blau und Rot attackiert, ein Feuerwerk der Farben, der Formen und der Komposition. Fast ist es, als provoziere sie Reaktionen des Betrachters, die sich nicht nur auf die Bilder richten, sondern auch auf die Wirklichkeit, die sie selbst irritiert.  Es sind reiche Varianten einer nie enden wollenden künstlerischen Fantasie. Kirsten Wrona kommuniziert mit Farbe und geht dabei direkt ins Herz.  Es ist weniger der Versuch einer künstlerischen Perspektive, der sie antreibt, als der Moment der Freiheit. Malerei erfüllt für sie keine funktionale Aufgabe, sondern wird durch einen inneren Antrieb bestimmt. Wie von magischer Energie getrieben beschreiben ihre Arbeiten Miniaturen einer Weltgeschichte, die zwar nichts Figürliches zeigen, aber in ihrer Virtuosität voller Lebenslust strahlen.

Vernissage:  Freitag, 18.10.2019, 19.00 Uhr
Einführung:  Nigel Packham
Dauer der Ausstellung: 18.10.- 10.11.2019
Öffnungszeiten: Freitag 19.00-20.30
Sonntag 14.00-16.00

Die Künstlerin ist anwesend

September/Oktober 2019

September/Oktober 2019

 

Jeanne Hamilton:  Two Figures


Malerei, Collage und Performance

Die in Chicago ausgebildete Hamilton ist auf vielen künstlerischen Feldern unterwegs: Malerei, Performance, Collage und Text. Gender, Identität, Körperwahrnehmung und Erinnerung sind ihre Themen.

Sie interessiert sich, so Hamilton, „ für die Offenbarung durch Kunst, indem ich das Private in die Öffentlichkeit bringe, um es anzuerkennen und zu akzeptieren oder zu verändern.“

Wovon erzählen Ihre beiden Figuren? Als prägnante Metapher beschreiben sie zwei separate, eigenständige Personen, die aber in Beziehung zu einander stehen, zum anderen einen zwiespältigen Menschen, ein geteiltes Individuum, das zwischen dem Inneren und dem Äußeren schwebt und dennoch gegen diese Unterscheidung kämpft. Diese Grenze(n) zwischen den mitteilbaren und den unmittelbaren, nicht mitteilbaren Dingen interessieren Jeanne Hamilton.
Die Gemälde und Collagen sind ihr Versuch, dem anderem und dem Andersartigem näher zu kommen. Die Vorstellungen von dieser Nähe können sehr heftig sein und sind ein Bestandteil ihres künstlerischen Prozesses, dem sie mit gestischer Spontaneität begegnet.

Jeanne Hamilton ist in Washington D.C. geboren und in Memphis (USA) aufgewachsen. Am School of the Art Institute of Chicago (B.F.A.) studierte sie Kunst (Malerei, Fotografie, Performance) und Gender Studies an der Central European University, Budapest (M.A.) Seit 2003 lebt und arbeitet Jeanne Hamilton außerhalb der USA, seit 2008 in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Amsterdam, Berlin, Bukarest, Chicago, Hannover, Memphis und Wien gezeigt.

 

Ausstellung vom 20.09.2019 bis 13.10.2019
Vernissage: 20.9.2019, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Sonntag, 14-16 Uhr
Freitag: 19-20.30 Uhr
Die Künstlerin ist  anwesend

August/September 2019

August/September 2019

Eric Pina

Eric Pina: Der Andere

Einführung:  Prof. Dr. Andreas Schwengler

Pinas Œuvre kreist um die großen Fragen des mensch­li­chen Indi­vi­du­ums. Seine Inspiration zieht er aus einem breiten Spektrum verschiedenster kultureller Strömungen. Wenn Eric Pina Menschen beobachtet, dann bewegt er sich auf einem Feld der objektivierenden Wahrnehmung. Seine Figuren sind in Bewegung, sie sprechen mit Gesten zu uns und fordern uns zur Kommunikation heraus. Getragen wird jedes Porträt, auch in den Ansammlungen und Gruppierungen unterschiedlichster Typen, durch eine große Emotionalität, die sich auch in der Kleidung und ihrer Farbigkeit manifestiert. Eric Pina bewegt sich mit seinen Figuren in der Jetztzeit und macht Bilder von Menschen ohne sie dem voyeuristischen Blick freizugeben. Dass ihn dabei auch der Prozess des Zeichnens interessiert, also nicht nur das, was schon da ist, sondern ebenso das, was sich beim Zeichnen entwickelt, offenbart sich immer wieder in den abstrakten Verlaufsformationen, die der gegenständlichen Welt wie ein Mysterium gegenüberstehen.

Eric Pina ist in Thies in Senegal geboren. In den 90er Jahre begann er das Kunststudium an der „Ecole Nationale des Beaux-Arts“ in Dakar, Senegal und schloss seine Ausbildung an der „Ecole Supérieure d’Art de Mulhouse et de Haute-Alsace“ in Frankreich Diplôme National Supérieur d’Expressions Plastiques ab.

Er wurde 2009 wurde er in Hannover mit einer Gemeinschaftsausstellung zum ersten Mal bekannt. Es folgten 2012 und 2013 Einzelausstellungen im Stadtteilzentrum Nordstadt Bürgerschule und bei j3fm.
Eric Pina ist darüber hinaus international in Einzel- und Kollektivausstellungen in der Schweiz, in Kanada, Belgien und Frankreich vertreten.

Für seine künstlerische Begabung verleiht die Vorstandsjury Eric Pina am Samstag, den 31.8. um 17.30 Uhr den j3fm Kunstpreis.

Am Zinnoberwochenende ist die Ausstellung von 11.00 bis  19.00 Uhr geöffnet.
Sonst gelten die üblichen Öffnungszeiten:
Freitags 19.00-20.30
Sonntags 14.00-16.00

Mehr zum Künstler unter http://ericpina.com/deutsch.html

Juli/August 2019

Juli/August 2019

 

Die Kunst bei j3fm macht Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner wird mit einem Umtrunk eingeweiht.
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 19.7.2018 um 19.00 dabei zu sein,
wenn der Schalter unserer Diashow umgelegt wird.

Juni/Juli 2019

Juni/Juli 2019


Foto: Edin Bajriç

 

Edin Bajriç: Wanderung

Installation/Film

Sie bewegen sich wie eine Art Schnecke oder noch nicht entdeckte Spezies.
Die Objekte sind in der Installation als eine Masse oder Einheit dargestellt und erobern sich langsam ihr Territorium.

Wanderung“(Installation) und der dazugehörige Film „Die Schöpfung“ zeigen in abgeformten Fruchthälften „Dummies“ für die Flucht, Probanden fürs Exil, Simulanten für Unterwanderung und Heimatsuche. Individualität und Existenz, Separierungsprozesse und Machtansammlung, Hegemonie und Gleichgewicht werden als Beziehungsmuster, die Richtungen weisen, aufgezeigt. Schöpfer und Stifter dieses Treibens ist allerdings der Künstler, wie der Film beweist, absolut und autokratisch.
(Text: Heike Schötker aus Meisterschüler 08, Hannover)

Erweiterte Öffnungszeiten:

Vernissage: Freitag,  21.6.2019   , 19.00 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke
Ausstellung: 21.6.2019 bis 14.7.2019
Öffnungszeiten:
donnerstags: 18.00-20.30 Uhr
freitags 18.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert durch:
Stiftung Edelhof Ricklingen V.J.v. der Osten
Landeshauptstadt Hannover / Kulturbüro
Bezirksrat Vahrenwald – List