aktueller Hinweis

aktueller Hinweis

Ringsherum werden aus gutem Grund Veranstaltungen abgesagt. Auch wir reagieren zum Schutz unserer Besucherinnen und Besucher und auch im Interesse der Künstlerinnen und Künstler, die ja für ein Publikum ausstellen wollen.

Wie schon angkündigt ist die März/April-Ausstellung eine reine Schaufenster-Ausstellung.
Von außen gut sichtbar, aber ohne Öffnungszeiten.
Die April/Mai-  und Mai/Juni-Ausstellungen werden auf das Jahr 2021 verschoben und mit dem Jahresplan
2021 bekannnt gegeben.

März/April 2020

März/April 2020

Foto: Saskia Detering

 

 

 

Saskia Detering: Codëin
Keramik und Malerei

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung. „Codëin“ nennt sich die dritte Ausstellung im März 2020 mit Keramik und Malerei der in Hildesheim lebenden Künstlerin Saskia Detering.
Die Schmuck-, Keramik- und Metalldesignerin Saskia Detering findet ihren Zugang zur Malerei über ihre plastischen Arbeiten. Die Erfahrung der unterschiedlichen Kräfteeinwirkungen, konstruktiven Überlegungen und statischer Balance schaffen die Voraussetzung für ihr malerisches Werk.

Rätselhaft, voller Eigenleben und schöpferischer Unruhe ist ihre Malerei, die durch Schichtungen von Pappe, Sackleinen, Fasern und Gips angereichert ist. Hierbei entsteht eine unebene, bewegte, dichte organische Oberflächentextur, die sich wie ein Widerstreit aus Energie, Stoff und Materie zu einer Urform entwickelt wie in uralten Schöpfungsmythen.

Die Materialbilder von Saskia Detering aber sind entschlackt von mythologischer Staffage. Sie sind ästhetische Variationen des welterzeugenden Ineinanders von Chaos und Ordnung, mehr Reliefbild und Bild-Objekt. Darüber hinaus sind zum Teil groß dimensionierte Keramikobjekte mit skulpturaler Ausstrahlung zu sehen.

Saskia Detering ist 1978 in Göttingen geboren. Sie studierte zwischen 2001 und 2005 Metallgestaltung an der HAWK in Hildesheim bei Prof. Werner Bünck und Prof. Georg Dobler. Seit ihrem Diplom 2005 ist sie freischaffend in Hildesheim tätig.

Ausstellungsdauer: 20.03.2020 bis 12.04.2020
Angesichts der aktuellen Situation verzichten wir auf eine Vernissage.
Die Ausstellung kann rund um die Uhr durch unser großes Schaufenster betrachtet werden.
Die regulären Öffnungszeiten entfallen.

 

Die geplante Eröffnungsrede von Herrn Dr. Meyer ist hier zu lesen.

Februar/März 2020

Februar/März 2020

Christoph Rodde: Ein Dach für Anna S., Detail, 2016   Foto:Lisa Stagge

 

 

 

 

Christoph Rodde: paraisito

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung. „paraisito“ nennt sich die zweite Ausstellung des Jahres im Februar 2020 mit einer Installation aus Raumobjekten und Wandarbeiten des in Dresden lebenden Künstlers Christoph Rodde. Sie wird am Freitag, dem 21. Februar 2020 um 19 Uhr eröffnet.

Hannover ist Christoph Rodde noch aus Kindertagen in Erinnerung, vor allem aus Erzählungen seines Großvaters über die Fachwerkstadt vor der Kriegszerstörung. Ein Zeitungsartikel über das „Paradies in Bothfeld“ blieb ihm unvergessen und entwickelte sich zum gedanklichen Fundament für die aktuelle Ausstellung „paraisito“.

Christoph Rodde ist Objektkünstler, der mit einfachen Materialien, mit Papier, Karton, Wolle, Stoffen, Drähten und als Zeichner mit Blei, Filzstift und Tusche Lineamente und Strukturen formt. Zeichnen, das ist komplex. Es gibt eine Vorstellung im Kopf, die über die Bewegung der Hand auf dem Papier Gestalt annimmt und sich von der Linie als Verbindung zweier Punkte auf einer Oberfläche im lebendigen Prozess des Zeichnens bis zum räumlichen Körper oder als rhythmische Topografie wie eine Strichumgebung weiterentwickeln kann. Die Linie ist bei Rodde aber noch mehr: eine Naht, eine Stoßkante, der Schnitt durch ein Papier, ein gespannter Faden. Sind die Parameter festgelegt, entstehen die Raumzeichnungen in einem rhythmischen Prozess. Sie thematisieren Bewegung, Zeit, Spur und auch immer einen Zwischenraum, der mit gegensätzlichen Positionen aus Leichtigkeit und Schwere, Zeichnung und Objekt, Strich und Raum, Sprache und Material aufgeladen ist und sich zu einer komplexen Geschlossenheit zusammenfügt.

Christoph Rodde ist in Arnsberg im Sauerland geboren und studierte Anfang der 90er-Jahre Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim. 1993 wechselte er nach Dresden und begann ein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Fachklasse Prof. Ursula Sax, das er 1998 als Meisterschüler beendete. Seitdem ist Christoph Rodde als freier Künstler in Dresden tätig. Rodde ist seit 1996 international und bundesweit in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Ausstellungsdauer:  21.02.2020 bis 15.03.2020

Eröffnung:  Freitag, 21.01.2019 um 19.00 Uhr.

Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Januar/Februar 2020

Januar/Februar 2020

Susanne Eisermann: heck MECK

Sonntag 16.2.2020 Erweiterte Öffnungszeiten am letzten Ausstellungtag!
13.00-17.00 Uhr

Tuschemalerei und Zeichnung

Der Kunstraum j3fm, die kleinste Galerie Hannovers, präsentiert an jedem dritten Freitag im Monat eine neue Ausstellung.
„heck MECK“ nennt sich die erste Ausstellung im Januar 2020 mit Arbeiten der in Hildesheim lebenden Illustratorin und Künstlerin Susanne Eisermann.
Sie wird am Freitag, dem 17. Januar 2020 um 19 Uhr eröffnet.

Als eine typische Werbegrafikerin hat sich Susanne Eisermann nie verstanden. Sie ist auf vielen Feldern zwischen Kunst, Grafik und Illustration unterwegs,
zeichnet und malt Abstraktes und Figürliches, arbeitet an farbigen oder schwarz-weißen Fantasiefiguren und absonderlichen, nicht immer freundlichen Charakteren.
Skurrile Fratzen, Monster, Sonderlinge, Tiere und Phantasiewesen hat sie in ihrem Repertoire, gerne ein bisschen fies, grantelig und ironisierend.
Es sind figürliche Darstellungen aus Tusche, Tinte und Aquarellfarben.

Ein wichtiger Teilaspekt ihres Werks ist die Rolle des Zufalls bei der Bildfindung und -gestaltung.
Um dessen schöpferische Effizienz wussten schon die Surrealisten. Dabei waren sie längst nicht die Ersten:
Der Ratschlag des Renaissancemeisters Leonardo da Vinci, feuchte Flecken auf abblätterndem Putz als kompositorische Anregung zu nutzen, fand in vielen Künstlergenerationen Nacheiferer.
Bei Susanne Eisermann fließen die Farben, und in diesen Fluss baut sie Zufallsbewegungen ein, feine Strichwelten, ruckartige Bewegungen, absichtslos entstandene Flecken und Kratzspuren, Brüche, aus denen heraus sie dann die eigentlichen Figurationen entwickelt:
„Am liebsten durchgeknallt, oder ich mache sie durchgeknallt“, so Susanne Eisermann.
In ihren freien künstlerischen Arbeiten fängt sie eben nicht mit einem Bild im Kopf an, sondern das eigentliche Bild entwickelt sich erst im Prozess.

Susanne Eisermann ist in Lüneburg geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss einer Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin in Iserlohn
begann sie in den 90er -Jahren das Grafik-Design-Studium an der HAWK in Hildesheim mit dem Schwerpunkt „Experimentelles Malen und Zeichnen“.
Seit ihrem Diplom 2000 ist Susanne Eisermann freiberuflich als Designerin mit Schwerpunkt Illustration und Grafik tätig und seit 2009 als Künstlerin: Malerei, Illustration und Grafik.
Seit 2013 ist sie Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK Hildesheim).

Vernissage: Freitag, 17.1.2020, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17.1.- 16.2.2020
Öffnungszeiten:   Sonntag, 14.00-16.00 Uhr
Freitag, 19.00-20.30 Uhr

Dezember 2019

Dezember 2019

j3fm startet die

Jahresend-Täuschung

Schaufensterinstallation

Es ist wieder so weit!
Am kommenden Freitag starten wir unsere berühmt-berüchtigte Jahresend-Täuschung.
Vollkommen überraschend und urplötzlich bricht wieder das Jahresende und damit die Weihnachtszeit über uns herein.
Vorbereitet wie wir an jedem 3. Freitag im Monat aber nun mal sind, stehen Glühwein und Kekse bereit und um 19:00 Uhr (ct) machen wir die Kerzen an. Wer keine Lust auf Endzeitstress hat sollte doch bei uns vorbeikommen.

Auch dieses Jahr: großer Jahresgabenverkauf – Originale unserer Künstler für 25 Euro.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Brenndauer: ab 20.12. – bis ins neue Jahr
Vernissage: 20.12.2019, 19:00 Uhr
Schauzeiten: ganztägig, 24 Std.